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Manfred Weber

Europäisches Parlament EVP-Fraktion CSU

Mitglied des Europäischen Parlaments | Stellvertretender Vorsitzender der EVP-Fraktion
Bezirksvorsitzender der CSU Niederbayern

Mein Niederbayern

Die Heimat von Manfred Weber und weiteren 1,2 Millionen Menschen ist Niederbayern. Hier ist er geboren, aufgewachsen und politisch verankert. Der Regierungsbezirk erstreckt sich im Westen von Landshut bis an die bayerisch-tschechische Grenze im Osten. Nördlichste Punkte sind Riedenburg und Viechtach, im Süden Passau und Simbach/Inn, entlang der österreichischen Grenze.

Weltenburg Manfreds Heimatgemeinde Wildenberg liegt mitten in der Hallertau, dem weltweit größten und wichtigsten Hopfenanbaugebiet. Die Landschaft ist geprägt von den Hopfengärten, an denen die Pflanzen emporwachsen, ehe sie im Spätsommer geerntet werden. Weltbekannt ist das Kloster Weltenburg mit seiner Asamkirche und der Brauerei. Auch die weithin sichtbare Befreiungshalle über Kelheim ist ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen.

Von Landshut bis nach Plattling erstreckt sich das Isartal, parallel zur A92. Diese Autobahn und die damit schnelle Anbindung der Region an München, war ein entscheidender Punkt für den wirtschaftlichen Aufschwung Niederbayerns. Entlang der Autobahn entstanden zahlreiche Industriegebiete. Beeindruckendes Beispiel für den Wandel Niederbayerns von der Agrar- zur Wirtschaftsregion: Das BMW-Werk in Dingolfing. Im weltweit größten BMW-Werk des Konzerns finden an die 21.000 Menschen Arbeit. Mit einem ausgeklügelten Bussystem pendeln die Arbeitnehmer bis aus dem Bayerischen Wald nach Dingolfing, wo zum Vergleich selbst nur 12.000 Menschen leben.

Weltenburg Fast parallel zum Isartal verläuft das Vilstal von Vilsbiburg nach Vilshofen und das Rottal, mit den beiden Städten Pfarrkirchen und Eggenfelden. Diese Regionen leben von vielen klein- und mittelständischen Unternehmen und natürlich von der Landwirtschaft. Im Gebiet zwischen Landau, Arnstorf, Eggenfelden, Pfarrkirchen und Simbach hat sich mit der so genannten XperRegio ein europaweit anerkanntes und ausgezeichnetes Regionalmanagement etabliert – gefördert von der Europäischen Kommission.

Prägend in Niederbayern ist die Donau, die von Straubing bis Passau durch die Landschaft fließt. Rund um Straubing ist mit dem fruchtbaren Gäuboden auch die Kornkammer Bayerns. Hier waren schon die Römer sesshaft und haben entlang der Donau gesiedelt. Vorbei an Deggendorf, den Beneditkinerklöstern Metten und Niederaltaich, fließt die Donau nach Passau. Die Dreiflüssestadt (hier fließen Inn und Ilz in die Donau) ist seit über 1250 Jahren Bischofssitz und die einzige Universitätsstadt Niederbayerns.

Passau Östlich der Donau erstreckt sich der Bayerische Wald. Jahrzehntelang galt diese Region als das Armenhaus Deutschlands. Die Winterarbeitslosigkeit lag bei oft über 30 Prozent. Die Landwirtschaft war klein strukturiert und hatte unter ungünstigen klimatischen Bedingungen zu leiden. Mittlerweile ist der Bayerische Wald eine gefragte Tourismusregion mit den Tourismuszentren Bodenmais und Sankt Englmar, Skifahrer kennen Großen Arber, Geißkopf, Predigtstuhl und Mitterfirmiansreut, selbst Skispringer segeln in Rastbüchl von einer Schanze. Zum größten zusammenhängenden Waldgebiet Europas gehört auch der Nationalpark Bayerischer Wald. Die Landwirtschaft ist immer noch ein wichtiger Wirtschaftszweig. Die Glasindustrie, die früher tausenden Menschen in Regen, Zwiesel, Frauenau und Spiegelau Brot und Arbeit gegeben hat, ist massiv geschrumpft. Klein- und mittelständische Firmen, Handwerksbetriebe, aber auch international tätige Unternehmen bieten heute den Menschen Arbeitsplätze. Viele Bayerwäldler pendeln aber auch nach Straubing, Deggendorf, Passau oder eben zum BMW-Werk nach Dingolfing.